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DA DE DM DN DR DV

da mihi factum, dabo tibi ius

Verfahrensregel des rцmischen Rechts: wenn du mir den Sachverhalt gibst, gebe ich dir das Recht. Die streitenden Parteien brauchen dem Richter nur den Sachverhalt schildern, nicht aber Rechtsausfьhrungen machen, denn das Gericht kennt das Recht selber (s.a. "iura novit curia"). Vgl. z.B. §§ 130, 253 ZPO. de lege ferenda Nach kьnftigem Recht, d.h. nach dem Gesetz, das erst noch erlassen werden muЯ. Gegensatz: "de lege lata". de lege lata Nach geltendem Recht, d.h. auf der Grundlage des bestehenden Gesetzes. Gegensatz: "de lege ferenda". diligentia quam in suis Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten. In einigen Rechtsbeziehungen gilt eine Haftungseinschrдnkung auf diejenige Sorgfalt, die der Schдdiger auch in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt, insbesondere bei der Fьrsorge fьr fremdes Vermцgen: der unentgeltliche Verwahrer (vgl. § 690 BGB), der BGB-Gesellschafter (§ 708 BGB), die Ehegatten (§ 1359 BGB), die Eltern (§ 1664 BGB), der Vorerbe (§ 2131 BGB). Diese Haftungserleichterung endet jedoch bei grober Fahrlдssigkeit (vgl. § 277 BGB). dolo facit, qui petit, quod statim redditurus est Arglistig handelt, wer etwas verlangt, was er sofort wieder herausgeben mьЯte. Anwendungsfall des umfassenden Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 BGB). dolus directus Unbedingter Vorsatz im Strafrecht: der Tдter weiЯ um die Folgen seines Handeln und will den Taterfolg auch herbeifьhren. dolus eventualis Bedingter Vorsatz im Strafrecht: der Tдter hдlt es fьr mцglich, daЯ sein Handeln den Taterfolg herbeifьhrt, nimmt diesen aber billigend in Kauf. dolus generalis Umfassender Vorsatz im Strafrecht: der Tдter glaubt den Taterfolg bereits herbeigefьhrt zu haben, dieser tritt beispielsweise aber erst durch die unternommene Spurenbeseitigung ein (das schon totgeglaubte Opfer wird in einen See geworfen und ertrinkt). Um Vorsatz bejahen zu kцnnen, konstruierte man frьher die Rechtsfigur des dolus generalis. Sie wird heute nicht mehr verwendet, vielmehr nimmt man eine unwesentliche Abweichung vom vorgestellten Kausalverlauf an. do ut des Ich gebe, damit du gibst. Charakteristikum des gegenseitigen Vertrages (vgl. §§ 320 ff. BGB). Die beiderseitigen Verpflichtungen stehen, anders als beim einseitig verpflichtenden Vertrag (z.B. Leihe, Darlehen), in einem gegenseitigen Abhдngigkeitsverhдltnis (Synallagma).
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